Thomas Bernhart - unser Kandidat für das Referat Vergemeinschaftungsformen und Angestellte Zahnärzt:innen
- 2. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Das derzeitige Referat für Angestellte Zahnärzt:innen wird um die Agenden der Vergemeinschaftungsformen erweitert. Das ist zeitgemäß und notwendig, weil die Verhandlungen zwischen ÖZÄK und ÖGK zum Gesamtvertrag für Gruppenpraxen schon weit fortgeschritten sind. Die Zahnmedizin wird zunehmend weiblich, eine gesunde Work-Life-Balance ist auch für uns Zahnärzt:innen erstrebenswert und ökonomische Aspekte sind generell und besonders unter diesen Voraussetzungen wichtiger denn je. Daher fordern viele Kolleg:innen eine Alternative zur Einzelpraxis, die gleichberechtigte Zusammenarbeit ermöglicht. Die Gruppenpraxis ist hierfür ein gangbares Modell.
Für diese herausfordernde Aufgabe haben wir einen Kandidaten mit Erfahrung im Themenkreis Gruppenpraxen gesucht. Diese Voraussetzungen bringt Thomas Bernhart mit. Er ist seit 32 Jahren Zahnarzt, habilitierte sich an der Abteilung für orale Chirurgie der UniZahnklinik Wien und war zehn Jahre Vizerektor für das Masterstudium Zahnmedizin an der SFU. Nach 30 Jahren Tätigkeit im Angestelltenverhältnis ist er seit 1994 auch niedergelassener Zahnarzt. Er beschäftigt sich schon einige Jahre intensiv mit dem Thema Gruppenpraxen und sammelte dabei sehr viel Erfahrung, die er jetzt nutzen will, um interessierte Kolleg:innen bei ihrer Entscheidung zu unterstützen.
Thomas Bernhart ist seit 5 Jahren Referent für Öffentlichkeitsarbeit der LZÄK Wien und hat in dieser Funktion nicht nur zahlreiche Newsletter verfasst und die regelmäßig stattfindenden Stadtgespräche organisiert, sondern auch die Einführung der Compliance Richtlinien für Kammerfunktionäre initiiert.
„Ich verstehe, dass man Veränderungsprozessen mit Vorsicht und Skepsis begegnet“, so Thomas Bernhart, „aber ich will gemeinsam mit den jungen Kolleg:innen die nötige Überzeugungsarbeit leisten, damit alle verstehen, dass wir neben der Einzelpraxis auch neue Formen der Zusammenarbeit brauchen“.
